Lokstedt Stealers - Die Erfolgsstory

  Stealers History
„Mit jedem Erinnern kommt auch dieses Prickeln wieder.“

Die Hamburg Lokstedt Stealers sind das Synonym für erfolgreichen Baseballsport in Deutschland. Über die Jahre haben wir die Deutsche Meisterschaft, den Deutschen Pokal sowie den Europapokal gewonnen.

Wie kam es dazu?
 

1985

ist das Jahr, in dem neuartige „Lifestyles“ aus den USA nach Europa importiert wurden. Mit Skateboarding, BMX und Break-dance kamen neue Einflüsse nach Deutschland. Es war hip, diese Kulturen auszuprobieren und mitzumachen. Und auf einmal war auch Baseball da. Zuerst auf den Wiesen im Stadtpark oder nachts um 2:00 Uhr auf „Sky Channel“.
Der Marsch durch sämtliche Spielklassen ging flott und ehe wir uns versahen standen wir 1991 in der höchsten Spielklasse in Deutschland – in der ersten Bundesliga.

1994

erreichten wir dann zum ersten Mal den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft. Auf die Vizemeisterschaft war man stolz – über die verlorene Meisterschaft traurig, verärgert.

 

Stealers 1994

Anthony Florez
Thorsten Fründt
und Scott Ferrera

 

 

 

 

 

1995

das gleiche Spiel. Die etablierten und erfahrenen Clubs im „amerikanischen“ Süden des Landes ließen uns weiterhin nur von der Deutschen Meisterschaft träumen.

1996

hätten wir auch ohne Meistertitel Geschichte schreiben können. Wir haben von den 28 regulär gespielten Spielen 27 gewonnen. Am Ende hat uns ein „Run“ (Punkt) gefehlt.

Nils Buschke - Stealers

1997

sind wir im dritten Anlauf wieder am Rekordmeister Mannheim Tornados im Finale gescheitert. „Wann holen wir diesen verdammten Meistertitel erstmalig nach Hamburg?“ Den Titel des ewigen Zweiten wollten wir nicht länger tragen.

Stealers 1997  Stealers 1997

1999 

 haben wir dann in Hamburg Niendorf unser lang ersehntes Baseball Stadion bekommen – den Hamburger Baseball Park. Endlich hatten wir unser eigenes Zuhause – unsere Festung.

2000

 haben wir im vierten Anlauf endlich die Meisterschaft nach Hamburg geholt und darüber hinaus den Deutschen Pokal und den Europapokal. „Das Triple“ haben wir bisher als einzige Mannschaft in Deutschland gewonnen.

Also

alles erreicht? Ja und nein. Ja: die Lokstedt Stealers haben erreicht, was die Gründergeneration erreichen konnte. Jetzt gilt es, die Grundlagen der Erfolge kommender Generationen zu festigen.

2005 

feiern die Lokstedt Stealers ihr 20-jähriges Jubiläum und starten die Kampagne: „be a part of it!“

Stealers - be a part of it


 
Hamburg Wildcats - Historie

Historische Aufnahme der Wildcats

Die Geschichte des Softballs in Hamburg beginnt mit den Hamburg Wildcats. Wie so vieles in dem Sport, waren auch die Anfänge dieses ersten Hamburger Softball-Teams im Stadtpark - 1991 mit einem kleinen, aber harten Kern. Alles, was es gab, waren Handschuhe, Bälle, Schläger und vor allem Motivation. Da ein Team aber aus mindestens neun Spielerinnen besteht, hieß es bald: schafft Frauen ran! Bekannte, Verwandte, Freundinnen - alles wurde angeschnackt. Wer sich im Praxistest bewährte, durfte bleiben... also alle, denn wählerisch zu sein, konnte sich diese - in Deutschland junge - Sportart noch nicht leisten. Trainer gab es bislang nicht, auch keine Liga, aber Freundschaftsspiele. Das mußte erstmal reichen. 1992 wurden der zusammengewürfelte Haufen aus dem Stadtpark zu den "Victoria Wildcats".

Historische Aufnahme der Wildcats

 

 

 

 

 

 

 

Der Traditionsverein SC Victoria hatte damit eine neue Sparte: Softball. Und Hamburg hatte sein erstes Team. Die anderen, keulenschwingenden Frauen spielten in der Hansestadt zunächst weiter Baseball. Deshalb wurden Gegnerinnen in der Schleswig-Holstein-Liga gesucht. Den ersten Trainer gab es mittlerweile auch: Martin Dittmann. Das zahlte sich aus. 1993, in ihrer ersten Saison, qualifizierten sich die Wildcats als Neulinge und Liga-Erster gleich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Speyer. Der 6. Platz (von acht Teams) war unter diesen Umständen ein echter Erfolg.

 

Historische Aufnahme der Wildcats

 

 

 

 

 

 

 

1994 fanden endlich auch andere Hamburger Teams vom Baseball zum Softball. Mit acht Mannschaften hatte die Hansestadt ihre erste Softball-Liga. Schon damals fielen die Wildcats durch (aber nicht nur!) die mitgebrachten Kuchen bei Heimspielen auf. Ob Sieg oder Niederlage - sogar die Gegnerinnen bekamen ein Stück ab. Neuer Trainer war mittlerweile Lars Winkler, der die Wildcats die nächsten vier Jahre erfolgreich begleitete.

 

  Historische Aufnahme der Wildcats

 

 

 

 

 

 

Auch in der Hamburger Softball-Szene tat sich was, und 1995 kamen durch den Zusammenschluß zweier Teams die "Knights" heraus. Seitdem lieferten sich Wildcats und Knights immer wieder heißumkämpfte Duelle. Jeder gewann mal - die Knights leider etwas öfter. Aber die Position des Hamburger Vizemeisters behaupteten die Wildcats konsequent: 1995, 1996, 1997, 1998... Dank softballinterner Nachrückregelungen, dem DM-Titel-Gewinn der Knights 1995 und deren Teilnahme am Pokalfinale 1996, konnten sich die Wildcats in den Saisons '96 wie '97 dennoch für die DM-Endrunden in Freising, bzw. Frankfurt qualifizieren. Beide Male kam am Ende ein 7. Platz heraus. Richtig gewonnen wurden immerhin einige Turniere, wie Ennepetal, Holm oder der Nord-Pokal. 1997 stellten die Wildcats sogar zwei Nationalspielerinnen. Das Team hatte enormen Zulauf, so daß es in der nächsten Saison mit zwei Mannschaften antreten konnte.
1998 zeichnete sich vor allem durch einen langersehnten Sieg im Ligaspiel gegen die Knights aus. Die Wildcats I waren also weiterhin ein ernstzunehmender Gegner. Die DM-Teilnahme mußte dennoch den Knights überlassen werden, die diesmal nicht den Gefallen taten, sich direkt zu qualifizieren, so daß der Lokal-Rivale als Liga-Zweiter hätte nachrücken können. Wichtiger aber war der Saison-Abschluß, das Qualifikations-Turnier für die Bundesliga '99. Hier konnten die Wildcats sich überzeugend durchsetzen.

Mit dem 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1999 in Mannheim haben die Wildcats die erste Saison der Softball-Bundesliga erfolgreich abgeschlossen. Gastgeber Mannheim Tornados wurden verdient Erste, und die Wildcats haben mit dieser Platzierung das beste DM-Ergebnis in der Wildcats-Geschichte erzielt.

 
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