Kategorie: Allgemein

Graffiti für den Ballpark – Die Zweite

Am vergangenen Freitag war es nun soweit. Das Graffiti wurde bei bestem hamburger Wetter fertig gestellt. Jonathan Sachau von Dosenfutter.org hat ein richtig beeindruckendes Werk abgeliefert und alle waren beeindruckt von der Entstehung des Graffitis und richtig begeistert vom spektakulären finalen Ergebnis. Nun erstrahlt die Wand in einem noch nie dagewesenen Glanz,…, aber seht selbst!

Vielen Dank an die Elbakademie Jungs, der Stealers Jugend und dem Trainerstab, rund um David Wohlgemuth, für die Konzeption und Orga.

An Manfred Wilke ein herzliches Dankeschön für die tollen vorbereitenden Maßnahmen, sodass das Bild so reibungslos an die Wand gebracht werden konnte. Jonathan danken wir für das überragende künstlerische Werk sowie der zeitlichen Flexibilität. Den vielen großzügigen Spendern, die dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben, gilt ein ganz besonderer Dank! B.D. 

Hamburg Stealers holen Pitcher Alex Valdez

Die Hamburg Stealers haben sich für die diesjährige Saison in der Baseball-Bundesliga mit dem 27 Jahre alten Alexander Guillermo Valdez verstärkt. Der in Barahona (Dominikanische Republik) geborene und mit einem niederländischen Pass ausgestattete Pitcher hat in seiner Karriere bereits in der MLB-Organisation der Anaheim Angels Profierfahrung gesammelt und spielte in der vergangenen Saison für den Bundesliga-Konkurrenten Solingen Alligators in der Bundesliga.

„Alex ist als Starting Pitcher für das jeweils erste Spiel eines Doubleheaders eingeplant. Ihn zeichnet aus, dass er sehr viel werfen, also ein Spiel auch komplett durchhalten kann. Hinzu kommt, dass er ein echtes Arbeitstier, also ein sehr fleißiger Spieler ist, und dass er seine Erfahrung, die er bereits auf hohem Niveau gesammelt hat, an unsere jüngeren Pitcher weitergeben kann“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers über den Neuzugang, der sich bereits in Hamburg aufhält und hier trainiert. „In der vergangenen Saison hatten wir im Pitching im ersten Spiel einige Probleme, die wir jetzt mit Alex Valdez behoben haben sollten“, sagt Wohlgemuth.

Die Baseball-Bundesliga Nord startet am zweiten Mai-Wochenende (8./9.5.) in die Saison 2021, die wie im Vorjahr erneut auf sieben Doppel-Spieltage reduziert worden ist. Die Hamburg Stealers treten zum Auftakt am 9. Mai bei den Solingen Alligators an. Die ersten beiden Heimspiele sind für den 22. Mai (12 und 15.30 Uhr) gegen die Dortmund Wanderers im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf vorgesehen.

Neues Outdoor-Gym für den Ballpark

Die andauernde Corona-Pandemie war und ist bekanntlich auch eine große Herausforderung für den Sport. Insbesondere den Athleten im Leistungssport fehlte bis dato vielerorts die notwendige Möglichkeit, sich fit zu halten. Der Lockdown über die Winterzeit und die damit verbundene Schließung von Indoor-Sportanlagen, wie zum Beispiel Fitnessstudios, hat den Chefcoach David Wohlgemuth und Athletikcoach Martin Schulze zu der Idee gebracht, ein eigenes Outdoor-Gym am Ballpark einzurichten. Dazu haben sich über die kalten Wochen einige Mitglieder, Bundesligaspieler und David unter der Regie von Manfred Wilke zusammengefunden und unter Einhaltung der strengen Corona-Richtlinien, aus der Abstellfläche unter dem Treppenaufgang zum Clubhaus ein Gym realisiert. Dazu wurden mehrere Kubikmeter Erde bewegt, ungefähr 15 Quadratmeter Fläche gepflastert, Pflanzsteine gesetzt, ein Regenschutz eingespannt, Regenrinnen angebaut und schließlich ein schöner Kunstrasen verlegt. Die Athleten von der Jugend, ob Stealers oder ElbAkademie, bis zu den ersten Herren der Stealers haben nun die Möglichkeit, sich wetterunabhängig mit den bereitstehenden Geräten, Bändern und Gewichten fit zu halten und Kraft für die Saison aufzubauen. B.D.

Graffiti für den Baseballpark

Initial bestand lediglich die Idee, unsere Garagenwand farblich aufzufrischen, da sie von überall am Ballpark zu sehen ist und aktuell nicht gerade besonders attraktiv erscheint. Bei den Heimspielen ist die direkt beim Clubhaus befindliche Wand für jedermann sichtbar, der die Anlage betritt. Sicherlich fängt die YouTube-Videoübertragung unserer Bundesligaspiele diese Wand ebenfalls regelmäßig ein. Ausgehend von dieser einfachen farblichen Neugestaltung entwickelten wir schließlich die Idee, diese Wand mit einem Motiv zu versehen. Wir überließen es einer Gruppe aus der Baseball-Jugend, dafür eigenständig eine Idee zu entwickeln. Als einzige Eckpfeiler bestimmten wir das Thema Baseball im Allgemeinen sowie idealerweise einen aktuellen Bezug.
Begleitet wurde dieser kreative Prozess in ZOOM-Meetings, in denen Ideen vorgestellt, diskutiert und abgestimmt wurden. Ziemlich früh hat sich das Thema Rassismus in Verbindung mit dem Baseballsport herauskristallisiert, da die Geschichte um Jackie Robinson (JR) einigen der Spieler bereits bekannt war. Somit hatten sie also beides erfüllt: Das Thema lautete Baseball und ein aktueller Bezug war ebenfalls gegeben. Im Verlauf des Projektes haben sich die Kids dann intensiver mit dem Thema beschäftigt, und die meisten haben sich den Hollywood Film dazu angesehen, bzw. anderweitig zu dem Thema recherchiert. In weiteren ZOOM-Meetings haben wir über die JR-Geschichte diskutiert, und es wurden konkretere Motive, bzw. Schriftzüge erarbeitet und vorgestellt. Letztlich hat sich das Team darauf geeinigt, dass das Hauptmotiv JR zeigen soll, wie er und ein weißer Mitspieler sich die Hand geben. Dazu soll es noch ein Slogan sein, im Sinne von „Kein Rassismus“ und die Zahl 42 sollte auch auftauchen. Allerdings ist es dem Team auch bewusst, dass die künstlerische Umsetzung auch Anpassungen bedeuten könnte. Natürlich nur so lange dabei nicht die Message verloren geht.

Dieses Projekt unterstreicht unser Engagement zu Integration und den Kernwerten Respekt und Toleranz. Wir hoffen nun auf eine schnelle Umsetzung des Projektes, damit der diesjährige Spielbetrieb bereits mit Graffiti starten kann. Die finanziellen Mittel für die künstlerische Umsetzung wurden erfolgreich über eine Funding-Initiative gesammelt und nun geht es an die konkrete Beauftragung. B.D. 

Next stop Profibaseball in der Frontier League

Wenn unser Pitcher Sam Belisle-Springer in den kommenden Tagen Hamburg Richtung seiner Heimat Kanada verlässt, blickt er voller Freude und Stolz auf seine Zeit bei den Stealers zurück. „Ich liebe Hamburg“, lässt Sam keinen Zweifel daran, dass ihm Stadt, Team und Mitspieler in nur wenigen Monaten in Deutschland ans Herz gewachsen sind. Ob er einmal zu den Hamburg Stealers zurückkehren wird, steht in den Sternen. Jetzt greift er erstmal im Pro-Ball in Kanada an.

Bald geht es los, sein neues Abenteuer im professionellen Baseball: Sam wird in der Frontier League für die „Aigles“ sein Können unter Beweis stellen und weiter hart daran arbeiten, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Die Liga ist eine der größten Indenpendent Ligen in Nordamerika, vom Niveau her ungefähr vergleichbar mit der Single A“, erklärt der 26-Jährige. Zunächst einmal heißt es sich dort durchzusetzen, ehe ein nächster Schritt dann die Atlantic League oder American Association sein könnte – oder gar die Berufung in ein Minor League-Team. Sam Belisle-Springer würde lügen, wenn er das nicht als seinen großen Traum bezeichnen würde. Er weiß aber auch, wie weit und beschwerlich der Weg bis dahin noch ist: „Ich werde jeden Tag 100 Prozent geben und dann mal schauen, wofür es reicht“, übt er sich in Bescheidenheit.

Sam stieß im Juli 2020 recht kurzfristig vor Saisonbeginn zum Team. „Eigentlich wollte ich bei den  Borgerhout Squirrels in Belgien spielen“, erzählt uns Belisle-Springer, dessen Pläne „overseas“ zu spielen fast den Auswirkungen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen wären. Am Ende klappte es aber doch noch. Zwar nicht in Belgien, dafür aber der deutschen Bundesliga: „Coach David Wohlgemuth und sein Co Martin Schulze haben mich kontaktiert und nach einigen Gesprächen stand fest: Ich komme nach Hamburg.“

Aufgefallen war er unserem Trainerteam im Jahr zuvor, als der Kanadier noch für die Wesseling Vermins in der 1. Bundesliga spielte. „Ich habe mich damals mit unserem Spieler Phil Steering über Sam unterhalten und wir waren uns schnell einig: Der Junge kann Baseball spielen.“ Vor allem sein 94 Meilen schneller Fastball hinterließ bei Wohlgemuth bleibenden Eindruck „und die Fähigkeit auch mal 150 Würfe in einem Spiel zu gehen.“

In 2020 zeigte Sam ein ums andere Mal, dass die Coaches ein gutes Näschen mit seiner Verpflichtung bewiesen haben. Sieben „complete games“ mit fünf Siegen und nur zwei Niederlagen schlugen am Ende der kurzen Saison 2020 für den Lockenkopf zu Buche, dessen Heimat die in etwa 45 Minuten von Montreal gelegene Kleinstadt Rigaud im Bundesstaat Quebec ist. Die geografische Einordnung verwundert da wenig, dass sein MLB-Lieblingsteam die Montreal Expos sind und bleiben. „Ich werde nie vergessen, als ich Vlad Guerrero das erste Mal bei uns spielen sehen habe. Fortan habe ich auch immer in Longsleeves gespielt“, verrät Sam, dass er dem Star nacheiferte. Am Ende wurde er selbst aber Pitcher und nicht der große Homerun-Hitter.

Sam selbst ist sehr zufrieden mit dem Abschneiden der Stealers in 2020. „In der kurzen Saison war es klar, dass es sehr schwierig wird, sich für die Playoffs zu qualifizieren“, sagt er und verweist auf die reduzierten Startplätze zu den Meisterschaftsendspielen. „Wir sind mit so vielen jungen Spielern aufgelaufen, da war eine .500-er Saison super“, lobt er sein Team. In der Tat wartete unser Club mit einigen U20-Spielern in der Startformation auf – und das sogar auf „key positions“: Marc Hader hinter der Platte, Tönnies Pape auf Shortstop und Rickert Koch im Centerfield wurden quasi ins kalte Wasser geworfen, „aber das wird sich die kommenden Jahre sicher auszahlen“, so Sam, der dem Team für die Zukunft einiges zutraut.

Wenn Sam die Tage gen Heimat fliegt, wird er neben dem Team und dem „tollen Baseballplatz“ natürlich auch die Perle Stadt Hamburg vermissen: „Wie kann man den Hafen nicht mögen? Oder den Elbstrand? Das sind wunderschöne Orte“, schwärmt er.

Schmerzlich vermissen werden den Kanadier, der in seinem Elternhaus in englischer sowie französischer Sprache aufgewachsen ist, vor allem auch die Spieler der Elbakademie, in der er als Pitching Coach fungierte. „Die Elbakademie ist ein tolles Konzept. Martin Schulze und David Wohlgemuth machen da einen tollen Job“, lobt Sam und möchte seinen Schützlingen noch eines mit auf den Weg geben: „Baseball ist `a sport of repetition`. Es ist wichtig, dass man drei bis vier Mal die Woche zum Training geht und läuft, wirft, haut etc.“

Die Stealers Family muss Sam nun mit „einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen lassen“, merkt Coach Wohlgemuth an und fügt hinzu: „Er ist ein super Pitcher, einer guter Trainer und vor allem auch ein toller Mensch. Schade, dass er uns nun verlässt.“ Für sein großes Ziel Profibaseball wünschen wir ihm aber natürlich alles, alles Gute. Auf ein Wiedersehen in Hamburg, Sam!

Zweitligameister 2020

Dürfen wir vorstellen: unser Zweitligameister 2020

2020 war für viele von uns ein Jahr mit großen Herausforderungen. Corona schränkte unseren Alltag lange Zeit ein – und damit auch den Spaß auf dem Baseballplatz. Es gab aber auch eine Zeit im Sommer, die den Spielbetrieb erlaubte – und die nutzte unsere 2. Mannschaft, um den Titel in der 2. Bundesliga Nord zu holen. Coach David Wohlgemuth stellt die Meistermannschaft vor.

Yannik Derstappen: Yannik hat als Pitcher eine überragende Saison geworfen und war mit seinen 15, 16 Jahren ein absoluter Leistungsträger in 2020. Seine statistischen Werte waren: 1.86 ERA, 4 Siege, keine Niederlage und nur 9 Base on Balls in in 29 Innings. Wenn Yannik sich so weiterentwickelt, dann wird er bald wieder ein paar Innings für die 1. Herren werfen. Hauptsache er hat genug Flammen bei SnapChat.

Jan Jary Goetze: Jan Jary hat 2020 sein Comeback gegeben und war ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Trotz „Veteran-Status“ war sich Jan für nichts zu schade und hat immer das Team an die erste Stelle gestellt. Ein wahrer Teamplayer! Mittlerweile hat er auch einen ganz ordentlichen Bartwuchs…

Mathis Grope: Der Stealers-Heilpraktiker war wie immer eine sichere Bank an der First Base und hat einmal mehr seine Qualitäten on & off the field eingebracht. Zudem sorgte Mathis immer mal wieder mit ausgefallenen Frisuren für Aufsehen…

Timo Harder: Timo hat sein unfassbares Talent auch in dieser Saison wieder aufblitzen lassen. Obwohl seine Statistiken nicht überragend sind, ist Timo immer eine sichere Bank in der Defensive und wird immer gefährlicher am Schlag. Ich wünsche ihm zur neuen Saison ein Marucci-Schläger. 

Marc Harder: Marc hat dieses Jahr wenig in der zweiten Herren gespielt, einfach weil er zu wichtig für die erste Mannschaft war. Unfassbar, welche Entwicklung Marc nimmt, und er trainiert immer nach dem Motto: Keiner trainiert härter als Harder. 

Jörn Höcker: Jörn hat eine überragende Defensive gespielt in diesem Jahr. Der Konkurrenzkampf war hoch an der Second Base, aber Jörn hat Woche für Woche überzeugt und uns immer mal wieder mit ein, zwei Highlight-Plays überrascht. Mit Jörn kommt man immer ans Ziel, wenn auch langsam bei Auswärtsspielen.

Marvin: Kilic: Kilic hat jeden Samstag und Sonntag gespielt und war immer „heiß wie Frittenfett“. Neben seinen starken Leistungen hat Marvin auch menschlich komplett überzeugt und war ein super Bindeglied zwischen jungen und ganz jungen Spielern. Dank Marvin hatten wir auch bei jedem Spiel mindestens drei Zuschauer!

Basti Koch: Basti ist die Definition von einem „Baseball Warrior“. Egal, ob Zerrung oder kurze Nacht, Basti Koch gibt immer 100 Prozent und blockt den Ball zur Not auch ohne Maske. Mit dem Cup hat er dieses Jahr genug geblockt… Neben kurzen Ausrastern sorgt „Mofa-Kalle“ immer für gute Laune im Dugout und gibt jedem Spieler einen Spitznamen.

Rickert Koch: Rickert war ein absoluter Leistungsträger und ist wahrscheinlich der MVP der Saison. Nach schwachem Start kam er immer besser in die Saison und trumpfte in der Offense groß auf. Seine „Adiletten“ waren zu jedem Training frisch geputzt, und ganz nebenbei hat er seinen Führerschein gemacht. 

Maik Oliczewsky: Maik hat nur wenige Spiele gemacht, weil er mehr bei den ersten Herren gebraucht wurde. Maik war dennoch mit Abstand der beste Busfahrer 2020. 

Mirko Oliczewsky: Nach einem langen Grillabend haben wir beschlossen, dass Mirko ein Spiel in der zweiten Herren macht. Nach seinem Homerun war das dann auch gleich wieder sein letztes Spiel in der zweiten Herren…

Lucas Oppermann: Oakley, Gourmet, Rotwein und die Frage „Dielst du?“ sind seine Markenzeichen bei den Stealers. Lucas hat 2020 wieder eine Schippe draufgelegt und war sowohl in der Offense als auch in der Defense einer der besseren Spieler der Saison. Die Umpire- und Scorerbezahlung ist auch immer „on point“ gewesen. 

Przemyslaw Paluch: Paluch hat einen super Job gemacht in 2020! Er hat neben seinen spielerischen Qualitäten auch als Teamleader komplett überzeugt. Wobei er seine beste Leistung beim Teamabend im Hooters abgerufen hat…

Tönnies Pape: Tony hat eine unfassbar gute Saison auf Shotstop hingelegt und das meistens mit 14 Innings vom Vortag in den Knochen. Neben vielen „Routine Plays“ hat Tony auch wöchentlich absolute „Highlight Plays“ gemacht. Nebenbei hat Tony auch viel Geld beim Friseur dieses Jahr gespart.

Dennis Röpke: Dennis hat sehr gute Spiele hinter der Platte gemacht und war immer bereit, sich zu verbessern und 110 Prozent zu geben. Ganz nebenbei war er auch immer der am besten gekleideten Spieler vor dem Training… 

Ben von der Thüsen: Ben hat sowohl ordentlich auf den Ball gehauen als auch als Pitcher überzeugt. In Liga 2 zeigte er eindrucksvoll, dass er in den vergangenen Jahren viel Erfahrung in der 1. Bundesliga gesammelt hat. Ben übernimmt gerne viel Verantwortung und redet sehr gerne und sehr viel mit seinen Mitspielern.

Benjamin Nikolmann: Benny hat eine überragende Saison für uns geworfen. Seine untypische Art des Pitchens hat auch 2020 die gegnerischen Hitter aus dem Konzept gebracht. Trotz seiner ruhigen Art ist Benny ein super Veteran für die jüngeren Pitcher und hat immer ein Grinsen im Gesicht. 

Michael Kujoth: Samstag batting practice werfen, Sonntag Spieler ausstriken. Aufgrund seiner Bein-Verletzung konnte Kujoth „nur“ pitchen, aber das hat er außerordentlich gut gemacht. Hut ab. Immer mit dem Nebensatz: „Lass aber erstmal die anderen werfen.“  

Martin Schulze: „Schillten Schulze“, wie er in der 2. Herren genannt wird, war bei vielen Spielen dabei und hat einen überragenden Job als Co-Trainer gemacht. Martin war sich nie zu schade, den Laufstil der Spieler zu beurteilen und hat ihnen gleichzeitig mitgeteilt, dass wir in der nächsten Woche weiter daran arbeiten müssen.

Des Weiteren gehörten zum Kader: Simon Bäumer, den es zum Studieren in die USA zog, Max Müller, der im Laufe der Saison von Holm nach Hamburg gewechselt war und Nachwuchstalent Yuki Suzuki.

 

Mike Blanke verstärkt die Hamburg Stealers

Rund drei Monate vor dem Beginn der neuen Saison in der Baseball-Bundesliga haben die Hamburg Stealers eine wichtige Personalie unter Dach und Fach gebracht. Mike Blanke hat seine Zusage gegeben, in der Saison 2021 für die Stealers zu spielen. Der Kanadier ist in erster Linie für die strategisch wichtige Position des Catchers vorgesehen. Mit Mike konnten wir einen sehr guten Spieler für uns gewinnen. Er hat unfassbar viel Erfahrung und besitzt diese gewisse Siegermentalität, die wir im Verein und in der Bundesliga-Mannschaft unbedingt brauchen, um unsere Ziele zu erreichen“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

„Mike ist mein absoluter Wunschspieler auf der Position des Catchers. Gerade als Catcher musst du vorneweg gehen können, ich denke, sein ,pitch calling‘ wird unsere Pitcher besser machen, er wird ein Führungsspieler sein in unserer jungen Mannschaft und hoffentlich eine Art Mentor für unsere jungen Catcher-Talente wie Marc Harder und Fynn Ihyde“, sagt David Wohlgemuth weiter über den 32 Jahre alten Blanke, der 2010 von den Chicago White Sox gedraftet worden war. Der 1,93 Meter große Athlet spielte als Profi auf Double-A-Niveau für die Organisationen der Chicago White Sox, der Boston Red Sox und der Arizona Diamondbacks.

Zudem hat Blanke bereits Erfahrung in der Bundesliga Süd gesammelt, als er 2019 für die Mainz Athletics aktiv war. Hier wurde er schon am ersten Spieltag zum „Spieler der Woche“ gekürt.

Interview mit Mike Blanke:

Kannst du uns einen kleinen Überblick über deine Baseball Karriere geben?

Mike Blanke: „Ich freue mich sagen zu können, dass meine Baseball-Karriere bisher großartig war. Ich habe zwei Amateurmeisterschaften gewonnen, darunter eine Double-A-Meisterschaft mit den Birmingham Barons im Jahr 2013 und eine Independent-Baseball-Meisterschaft mit den Vallejo Admirals. Unter anderem habe ich drei Jahre im „Big League Camp“ trainieren und spielen dürfen. Einer meiner Mitspieler war der jetzt bei den New York Yankees spielende DJ LeMahieu. Zudem habe ich ein One-Hit-Spiel für Pitcher Gerrit Cole, der aktuell ebenfalls bei den New York Yankees spielt, in der Arizona Fall League gefangen. Insgesamt spiele ich jetzt elf Jahre professionell Baseball und bin immer noch sehr fit. Ich habe alle meine Erfahrungen mit meinen Teamkollegen und meinen Trainern genossen.“

Du durftest im Rookie Ball pitchen. Hat diese Erfahrung Einfluss auf dein „pitch calling“ als Catcher?

Mike Blanke: Das Pitchen hat einen großen Einfluss auf mein „pitch calling“. Pitchen ist nicht einfach, und ich war eher ein Werfer, der nur hart geworfen hat. Ich habe aber großen Respekt vor Spielern, die präzise werfen können. Ich bin ein französischer Kanadier mit Hockeyhintergrund, also ging es für mich beim Pitchen eher nur darum, so hart wie möglich zu werfen und vielleicht zu versuchen, die Baseballschläger der gegnerischen Batter zu brechen. Ich habe zeitweise gut geworfen und bin dabei auf Geschwindigkeiten von 98 mph gekommen. Ich hatte also sicherlich Potenzial als Pitcher, aber ich wollte kein Pitcher sein.

Warum hast du dich für Hamburg entschieden?

Mike Blanke: Ich hatte vorher schon Preseason-Spiele in Hamburg gespielt und erinnerte mich, dass sie wirklich gut gecoacht waren. Es schien also ein wirklich gutes Team zu sein, für das man spielen kann. Ich denke, mit den neuen Spielern können wir in diesem Jahr um die Meisterschaft mitspielen.

Du hast bereits in der Bundesliga Süd gespielt. Wie stellst du dir die Nordliga vor und welche Unterschiede erwartest du?

Mike Blanke: Ich stelle mir vor, dass der Baseball in der Nordliga anders sein könnte im Vergleich zur Südliga, aber das Baseballspiel an sich ändert sich nicht wirklich. Ich denke, es gibt tolle Spieler und Teams in den Nord- und Süd-Ligen. Der Anfang der Saison könnte ein bisschen kühler werden, aber Hamburg scheint eine schöne Stadt zu sein. Also bin ich gespannt auf Hamburg und freue mich schon darauf zu kommen.

Welche Erwartungen hast du für die Saison 2021?

Mike Blanke: Dass alle Spieler gesund bleiben, wir eine tolle Teamkultur und ein gutes Umfeld haben und dass wir uns darauf konzentrieren, eine Meisterschaft zu gewinnen.

Stealers schließen Saison mit zwei Heimsiegen ab

Die Hamburg Stealers gewannen zum Abschluss der verkürzten Saison der Baseball-Bundesliga ihre beiden Heimspiele gegen die Berlin Flamingos mit 11:0 (in sechs Innings) und 5:1. Damit erreichte die Mannschaft von Headcoach David  Wohlgemuth das Ziel, die diesjährige Spielzeit mit der ausgeglichenen Bilanz von 7:7 Siegen zu beenden, was Rang fünf unter den acht Teams bedeutete.

Herausragender Spieler des ersten Matches war Marc Harder. Der Infielder schlug als allererster Batter seines Teams einen Solo-Homerun. Im sechsten Inning beförderte er beim Spielstand von 7:0 und geladenen Bases den Ball erneut über den Outfieldzaun, was auf einen Schlag vier weitere Punkte für die Stealers einbrachte. Aufgrund der Ten-Run-Rule war das Spiel damit frühzeitig beendet. Als Starting Pitcher bot Maximilian Müller eine starke Leistung, ließ keinen gegnerischen Run und lediglich drei Hits sowie zwei Walks zu. Ihm gelangen drei Strikeouts

Dazu David Wohlgemuth: „Riesen Lob an Max Müller für eine tolle Pitching Leistung und natürlich an Marc Harder, der zwei sehr weite Homeruns gehauen hat.“

Das zweite Match entwickelte sich deutlich ausgeglichener, wobei Sam Belisle-Springer als Starting Pitcher der Stealers erneut überzeugte. Bei jeweils einem zugelassenen Run, Hit und Walk warf er vier Strikeouts. Der Kanadier sicherte sich damit im siebten Spiel seinen fünften Win und untermauerte so, dass er einer der besten Pitcher der Liga ist.  In der Offensive glänzte Jerome Rousseau mit einem Homerun im zweiten Inning zur 1:0-Führung. Drei der zehn Stealers-Hits gingen auf das Konto von Przemyslaw Paluch. „Sam hat die Berliner dominiert. Uns fehlte leider der letzte Biss, damit wir die Partie frühzeitig beenden konnten.“, resümiert David Wohlgemuth.

In diesem Jahr qualifizieren sich nur jeweils die beiden ersten Mannschaften der Nord- und Südstaffel für das Play-off-Halbfinale. Ein Viertelfinale ist diesmal aus Zeitgründen nicht vorgesehen.

David Wohlgemuth: „Wir sind sehr zufrieden mit der Saison-Bilanz. Klar, ein zwei Siege mehr wären drin gewesen, aber alles im allem sind wir sehr zufrieden mit dieser Saison. Wir haben viele junge Spieler integriert, einige Spieler reaktiviert und das alles angeleitet von unserem Captain Brehan Murphy. An der Stelle auch nochmal  ein großes Dankeschön an alle Helfer und Fans, an die Mannschaft und an meine Co-Trainer Martin Schulze und Michael Kujoth“.

Fotos: Markus Tischler

Danke, Catweazle!
… und alle haben unterschrieben!
Tschüss, Henry … wir sehen uns 😉

Stealers streben Doppelsieg zum Saisonabschluss an

David Wohlgemuth

Mit den beiden Heimspielen gegen Aufsteiger Berlin Flamingos schließen die Hamburg Stealers an diesem Sonntag (12 und 15 Uhr) die auf sieben Doppelspieltage verkürzte Saison in der Baseball-Bundesliga ab. „Wir wollen uns mit gutem Baseball und zwei Siegen von unseren Fans für dieses Jahr verabschieden und hoffen natürlich, dass es im kommenden Jahr wieder eine gewohnte Spielzeit geben wird, in der wir alle sieben anderen Teams der Bundesliga Nord auch bei uns im Ballpark am Langenhorst begrüßen können“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die diesjährige Saison erst im Sommer beginnen können und war auf sieben Spieltage begrenzt worden. Davon konnten die Stealers lediglich drei im eigenen Ballpark bestreiten und mussten viermal auswärts antreten.

Mit zwei Siegen gegen die Berlin Flamingos würden die Hamburg Stealers (bisher 5:7 Siege) die Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz abschließen. Das Team aus der Hauptstadt hat als Tabellenletzter bisher 1:11 Siege auf dem Konto, am vergangenen Wochenende war den Flamingos gegen den Vorletzten Dortmund Wanderers der erste Saisonsieg gelungen.

Sven Huhnholz

Die beiden Bundesliga-Heimspiele der Stealers gegen Berlin können aufgrund einer Sondergenehmigung der Hansestadt im Ballpark am Langenhorst stattfinden. Zudem ist auch unter strengen Auflagen eine limitierte Zahl an Zuschauern zugelassen. Im ersten Spiel beträgt die Obergrenze 200 Zuschauer, die jeweils einen Platz zugewiesen bekommen. Bei diesem Spiel werden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Für das zweite, erfahrungsgemäß weniger gut besuchte Spiel hat sich der Stealers-Vorstand für die alternative Variante entschieden, nur 100 Zuschauer, aber den Verkauf von Bier und Biermischgetränken zuzulassen. Zwischen beiden Spielen müssen alle Zuschauer den Ballpark komplett verlassen, ehe der Eingang wieder öffnet.

„Wir möchten alle Baseball-Fans um Verständnis bitten und appellieren, die geltenden, coronabedingten Regeln zu akzeptieren und ausnahmslos zu beachten“, sagt Sven Huhnholz, der 1. Vorsitzende der Hamburg Stealers.

Stealers müssen sich Nordmeister Bonn geschlagen geben

Chancenlos waren die Hamburg Stealers am Sonnabend in ihren beiden Auswärtsspielen der Baseball-Bundesliga beim amtierenden Nordmeister und Tabellenführer Bonn Capitals. Nach dem 0:11 im ersten der beiden Spiele in der Bonner Rheinaue ging auch das zweite Match unerwartet deutlich mit 0:10 verloren. Beide Partien waren aufgrund der Ten-Run-Rule vorzeitig beendet, das erste Spiel nach dem fünften, das zweite nach dem sechsten Inning. Regulär werden bei Doubleheadern in dieser Saison jeweils sieben Innings gespielt.

Im ersten Spiel bot Starting Pitcher Maximilian Müller in seinen drei gespielten Innings eine gute Leistung und schickte nicht weniger als sechs der gefährlichen Bonner Schlagmänner per Strikeout zurück in ihr Dugout. Nur drei der fünf gegen ihn erzielten Punkte wurden ihm als „earned runs“ angerechnet. Den beiden anderen lagen Fehler (Errors) in der Feldverteidigung zugrunde. Müller ließ nur vier Hits und vier Walks der Capitals zu. Ihm folgte Marvin Kilic als Relieve-Pitcher. Er hatte alle sechs Runs gegen sich zu verantworten, darunter einen Homerun durch Kevin van Meensel.

Tönnies Pape
Przemyslaw Paluch
Brehan Murphy

In  der Offensive gelangen den Stealers gegen den erwartet starken Bonner Nationalmannschaft-Pitcher Sascha Koch, der bis zum zweiten Aus im fünften Inning spielte, nur drei Hits durch Kapitän Brehan Murphy, Przemyslaw Paluch und Talent Tönnies Pape.

Rickert Koch

Im zweiten Spiel konnte Starting Pitcher Sam Belisle-Springer das Spiel für seine Hamburg Stealers bis ins fünfte Inning mit dem im zweiten Spielabschnitt kassierten 0:1 knapp halten. Dann aber hatte der bisher viermal siegreiche Kanadier der Bonner Offensive nicht mehr viel entgegenzusetzen und musste weitere fünf Runs gegen sich hinnehmen. Sein anfangs des sechsten Innings auf den Wurfhügel gekommene Nachfolger Rickert Koch kassierte weitere vier Runs, so dass das Match für die Stealers mit 0:10 verloren war. In der Offensive kamen die Stealers nur durch Zach Stroman, erneut Przemyslaw Paluch und Mike Harder zu Hits.
Die Bonner untermauerten mit den beiden Siegen ihre Tabellenführung und ihre Ambitionen, erneut ein Anwärter auf den deutschen Meistertitel zu sein. Die Stealers weisen als Fünfter der Nordgruppe jetzt 5:7 Punkte auf und sind Fünfter unter den acht Teams. Sie  empfangen am kommenden Sonntag (20. September, 12 und 15 Uhr) im Ballpark am Langenhorst in Niendorf den Wiederaufsteiger und Tabellenletzten Berlin Flamingos. Ziel ist es, dann mit zwei Erfolgen die Saison mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Siegen und Niederlagen zu beenden.

Stealers planen auch bei Spitzenreiter Bonn eine Überraschung

Nach der Siegteilung am vergangenen Wochenende gegen die Paderborn Untouchables sind die Bundesliga-Baseballer der Hamburg Stealers optimistisch, dass sie auch an diesem Sonnabend (14 und 17.30 Uhr) in ihren Auswärtsspielen beim Titelanwärter Bonn Capitals eine Überraschung erreichen können. „Wir haben gesehen, dass wir im jeweils zweiten Spiel auch gegen nominell bessere Teams mithalten und es gewinnen können. Warum sollte uns dies nicht auch diesmal gelingen?“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers. Entscheidender Spieler bei den vier Erfolgen in den jeweils zweiten Matches der Doppelspieltage gegen Dortmund, Solingen, Köln und zuletzt Paderborn war durchweg Starting Pitcher Sam Belisle-Springer. Auf den Kanadier ruhen auch jetzt wieder die Hoffnungen, die starken Bonner Schlagmänner in den Griff zu bekommen.

David Wohlgemuth kann personell bis auf Maik Oliczewsky (Schien- und Wadenbeinbruch) aus dem Vollen schöpfen. Als Starting Pitcher im ersten Spiel hat er Max Müller vorgesehen.

Mit bisher 9:1 Siegen führen die Bonn Capitals die Tabelle der Bundesliga Nord an, die Hamburg Stealers sind mit 5:5 Siegen gemeinsam mit den Solingen Alligators Vierter.  Am Sonntag, dem 20. September (12 und 15 Uhr), werden die Stealers bereits ihre letzten Heimspiele der verkürzten Bundesliga-Saison austragen. Gegner im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf werden dann die Berlin Flamingos sein.

Stealers ringen Paderborn einen Sieg ab

Sam Belisle-Springer

Die Hamburg Stealers haben in der Baseball-Bundesliga erneut einem favorisierten Team eine Siegteilung abgerungen. Am Sonnabend verlor das Team von Headcoach David Wohlgemuth gegen die als Tabellenführer angereisten Paderborn Untouchables zunächst mit 1:13, revanchierte sich im zweiten, extrem spannenden und qualitativ hochwertigen Match aber mit einem verdienten 3:2-Erfolg. Dabei zeigte Starting Pitcher Sam Belisle-Springer gegen die gefährlichen Paderborner Schlagmänner erneut eine starke Leistung und holte sich verdient den Win.

„Unser junges Team hat wie schon vor zwei Wochen gegen Solingen erneut eine starke Moral gezeigt und sich nicht von der klaren Niederlage im ersten Spiel herunterziehen lassen“, sagte Headcoach David Wohlgemuth. „Wir haben erneut gesehen, dass ein starker Pitcher wie Sam das ganze Team mitreißt, das dann auch konzentriert in der Feldverteidigung spielt und mit deutlich mehr Selbstvertrauen an den Schlag geht“, sagte Wohlgemuth. In der Tabelle weisen die Stealers weiterhin eine ausgeglichene Bilanz von jetzt 5:5 Siegen auf, was zunächst (vor den Spielen des Tabellennachbar Solingen in Bonn) Platz fünf bedeutet. Paderborn weist als Zweiter 8:2 Siege auf.

Im ersten Spiel gelangen den Hamburger Schlagmännern lediglich zwei Hits, namentlich durch Zach Stroman und Kapitän Brehan Murphy. Die Pitcher Marvin Kilic (neun earned Runs) und Maximilian Müller (drei earned Runs) konnten die Paderborner Offensive nicht entscheidend in Schach halten. „Wir sehen, dass uns Junioren-Nationalspieler Simon Bäumer, der jetzt auf dem College studiert und dort Baseball spielt, als Starting Pitcher fehlt“, sagte David Wohlgemuth.

Im zweiten Match sicherte sich Starting Pitcher Sam Belisle-Springer bereits den vierten Win der Saison. Der Kanadier gab lediglich vier Hits ab und kassierte keinen earned Run. Den nur drei Walks standen in sieben Innings starke neun Strikeouts gegenüber.

In der Offensive zeichneten sich erneut Zach Stroman und Brehan Murphy mit jeweils zwei Hits, davon jeweils ein Double, aus. Ein Double gelangen auch Mike Harder und Mirko Oliczewsky. Dieser trug gegen Paderborn das Trikot seines Bruders Maik, der sich vor einer Woche bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Im UKE verfolgte er die beiden Spiele über die Live-Übertragung von Stealers TV.

Stealers rechnen sich auch gegen Paderborn Siegchance aus

David Wohlgemuth

Am fünften Doppelspieltag der Baseball-Bundesliga empfangen die Hamburg Stealers an diesem Sonnabend (12 und 15 Uhr) die Paderborn Untouchables, die mit bisher 7:1 Siegen gemeinsam mit den Bonn Capitals die Tabelle der Bundesliga Nord anführen und die Teilnahme am Play-off-Halbfinale anstreben. Obwohl die Ostwestfalen als Favorit in die beiden Matches im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf gehen, rechnen sich die mit 4:4 Siegen auf Platz fünf stehenden Stealers eine Siegchance aus. „Wir streben an, eines der beiden Spiele für uns zu entscheiden, wie es uns zuletzt auch zu Hause gegen die ebenfalls stärker eingeschätzten Solinger Alligators gelungen ist“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers. Gegen Solingen hatte es im zweiten Spiel sogar einen überraschend deutlichen und vorzeitigen 10:0-Sieg gegeben.

Allerdings muss Cheftrainer Wohlgemuth und auch in den verbleibenden Saisonspielen auf Maik Oliczewsky verzichten. Der Outfielder, dem am vergangenen Sonnabend in Köln der erste Bundesliga-Homerun gelungen war, hat sich bei einem Verkehrsunfall einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. „Sein Ausfall trifft uns, weil er in einer sehr guten Form war. Vor allem aber wünschen wir Maik eine gute und vollständige Genesung“, sagt David Wohlgemuth.

Maik Oliczewsky

Die beiden Bundesliga-Heimspiele der Stealers gegen Paderborn können aufgrund einer Sondergenehmigung der Hansestadt im Ballpark am Langenhorst stattfinden. Zudem ist auch unter strengen Auflagen eine limitierte Zahl an Zuschauern zugelassen. Im ersten Spiel beträgt die Obergrenze 200 Zuschauer, die jeweils einen Platz zugewiesen bekommen. Bei diesem Spiel werden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Für das zweite, erfahrungsgemäß weniger gut besuchte Spiel hat sich der Stealers-Vorstand für die alternative Variante entschieden, nur 100 Zuschauer, aber den Verkauf von Bier und Biermischgetränken zuzulassen. Zwischen beiden Spielen müssen alle Zuschauer den Ballpark komplett verlassen, ehe der Eingang wieder öffnet.

„Wir möchten alle Baseball-Fans um Verständnis bitten und appellieren, die geltenden, coronabedingten Regeln zu akzeptieren und ausnahmslos zu beachten“, sagt Sven Huhnholz, der 1. Vorsitzende der Hamburg Stealers.

Portätfotos: Sebastian Reinhardt. Beitragsbild: Markus Tischler

Stealers sichern sich einen Sieg in Köln

Das Mindestziel erreicht, das Sahnehäubchen verpasst. So lassen sich die beiden Auswärtsspiele der Hamburg Stealers in der Baseball-Bundesliga bei den Cologne Cardinals zusammenfassen. Der 4:6-Niederlage im ersten der beiden Spiele am Sonnabend ließ das Team von Headcoach David Wohlgemuth einen 9:5-Sieg folgen. In der Tabelle weisen die Hamburger jetzt 4:4 Siege auf und sind weiter Tabellenvierter.

Brehan Murphy

Im ersten Spiel war ein defensiv schwaches viertes Inning ausschlaggebend für die Niederlage. Die Cardinals nutzten dies für fünf ihrer insgesamt sechs Runs. Am Ende starteten die Stealers noch einmal eine Aufholjagd, doch mehr als drei Runs kamen dabei nicht zustande, so dass das Match mit 4:6 verloren ging. Für die Stealers standen offensiv nur fünf Hits zu Buche, allein drei davon gingen auf das Konto von Routinier und Team Captain Brehan Murphy. Zudem wurden aussichtsreiche Situationen mit Läufern auf den Bases nicht zu Punkten genutzt.

Im zweiten Spiel gingen die Stealers früh mit 2:0 in Führung und mussten im dritten Inning den ersten Run der Kölner hinnehmen. Die Entscheidung fiel im siebten und letzten Inning, als die Stealers ihre Führung auf 9:1 ausbauten. Die Cardinals wehrten sich danach zwar noch, kamen aber nur auf vier Runs, so dass die Hamburger das Match 9:5 gewannen.

Maik Oliczewsky
Sam Belisle-Springer

In diesem Spiel gelang Outfielder Maik Oliczewsky der erste Homerun seiner Bundesliga-Karriere. Brehan Murphy kam erneut auf drei Hits und war damit am Sonnabend mit Abstand der beste Offensivspieler seines Teams. Starting Pitcher Sam Belisle-Springer spielte das gesamte Match durch und hatte am Ende 137 Pitches geworfen, davon 75 Strikes. Ihm gelangen dabei sechs Strikeouts. Zudem bekam er im dritten Spiel in Folge den Win gutgeschrieben.

Timo Harder

„Heute haben wir leider nicht unsere beste Leistung abrufen können. Durch einige Errors in wichtigen Situationen haben wir Köln im ersten Match ins Spiel kommen lassen. Bei einer jungen Mannschaft ist das wahrscheinlich normal, aber daran müssen wir arbeiten“, kommentierte Headcoach David Wohlgemuth, der neben Kapitän Brehan Murphy auch Talent Timo Harder für seine Leistung als Secondbaseman lobte. „Positiv ist, dass wir das zweite Spiel gewinnen konnten, obwohl auch hier unsere Leistung nicht gut war“, sagte er weiter.

Am kommenden Sonnabend (12 und 15.30 Uhr) treffen die Hamburg Stealers in zwei Heimspielen im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf auf den Co-Tabellenführer Paderborn Untouchables.

Porträtfotos: Sebastian Reinhardt

Stealers streben Erfolg auch in Köln an

Mit viel Selbstvertrauen und der bestmöglichen personellen Besetzung treten die Hamburg Stealers an diesem Sonnabend (12 und 15.30 Uhr) zu ihren beiden Auswärtsspielen in der Baseball-Bundesliga bei den Cologne Cardinals an. „Wir sind hochmotiviert und wollen eines der beiden Spiele auf jeden Fall gewinnen. Einen zweiten Sieg halte ich für möglich. Er wäre ein Bonus, den wir gern mitnehmen würden“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

Vor allem der unerwartet klare 10:0-Sieg am vergangenen Sonnabend im zweiten Spiel gegen die favorisierten Solingen Alligators hat die Zuversicht im jungen Team der Stealers noch einmal anwachsen lassen. „Wir sind aber auch gewarnt, denn die Kölner haben am vergangenen Wochenende mit ihrem 17:16-Sieg gegen die bis dahin ungeschlagenen Dohren Wild Farmers schon ein Ausrufezeichen gesetzt“, sagt Wohlgemuth weiter.

Marvin Kilic Foto: Markus Tischler

Der Stealers-Trainer wird im ersten Spiel wie gegen Solingen auf Marvin Kilic als Starting Pitcher setzen. Für das zweite Spiel ist auf dieser wichtigen Position erneut Sam Belisle-Springer vorgesehen, der in seinen beiden jüngsten Spielen keinen einzigen Run der Gegner aus Dortmund (6:0) und Solingen (10:0) zugelassen hatte.

Vor dem vierten Doppelspieltag der Liga belegen die Hamburg Stealers mit 3:3 Siegen gemeinsam mit Solingen den geteilten vierten Platz, die Cologne Cardinals (1:5) sind zusammen mit Dortmund Tabellensechster unter den acht Teams.

Stealers gelingt Split gegen Favorit Solingen

Die Hamburg Stealers kamen am Sonnabend in der Baseball-Bundesliga Nord zu einem unerwartet deutlichen und vorzeitigen 10:0-Sieg gegen die Solingen Alligators, nachdem sie rund drei Stunden zuvor das erste Spiel gegen denselben Gegner trotz einer eigenen 3:0-Führung noch mit 3:7 verloren hatten.

Baseball-Bundesliga: Jake Rogers-MacDonald von den Solingen Alligators hechtet in der ersten von zwei Partien bei den Hamburg Stealers an die Homeplate, bevor er von Stealers-Catcher Marc Darren Harder ausgespielt werden kann.

„Es gibt heute nichts, über das ich sauer sein muss. Auch im ersten Spiel haben wir überhaupt nicht schlecht gespielt. Erst als die Solinger im fünften Inning ins Spiel kamen und in Führung gingen, hat man gemerkt, dass wir für solche Situation noch etwas zu jung sind“, sagte David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers. „Im zweiten Spiel hat das gesamte Team eine herausragende Leistung gezeigt. Unser Starting Pitcher Sam Belisle-Springer hat sehr gut geworfen, und in der Offensive waren wir gegen die nominell stark besetzte Solinger Mannschaft richtig stark“, sagte Wohlgemuth. Aufgrund der „Mercy Rule“ (zehn Punkte Vorsprung) war das Match bereits nach sechs der regulär sieben Innings beendet.

Mit der weiter ausgeglichenen Bilanz von jetzt 3:3 Siegen teilen sich die Stealers und die Solinger derzeit den vierten Tabellenplatz unter den acht Mannschaften der Bundesliga Nord.

Im ersten Spiel feierte der vor der Saison vom Zweitligisten Holm zu den Stealers gekommene Marvin Kilic sein Debüt als Starting Pitcher. Dabei trug er in den ersten drei Innings entscheidend dazu bei, dass kein Solinger auf Base kam. „Das hat er gegen die stark besetzte Solinger Truppe überragend gemacht“, sagte Wohlgemuth. Erst im vierten und vor allem fünften Inning kamen die Schlagmänner der Alligators in Fahrt und konnten einen 0:3-Rückstand in eine 7:3-Führung verwandeln. Am Ende nutzten die Stealers, anders als zu Beginn des Spiels, ihre Möglichkeiten in der Offensive nicht mehr konsequent und konnten daher ihren frühen drei Runs keinen mehr hinzufügen. Von den insgesamt sieben Hits (erfolgreiche Schlagversuche) entfielen jeweils zwei auf Marc Harder und Brehan Murphy, dem im dritten Inning ein Homerun gelang.

Baseball-Bundesliga: Brehan Murphy von den Hamburg Stealers gelang im ersten von zwei Spielen gegen die Solingen Alligators ein Homerun.
Mirko Oliczewsky

Noch besser als im ersten Match kamen die Stealers im zweiten Spiel auf Touren. Schon im ersten Inning schlug sich das Team mit 5:0 in Front. Wobei Rickert Koch und Maik Oliczewsky mit ihren Doubles jeweils für zwei Runs sorgten. Mit einem Solo-Homerun sorgte im zweiten Spielabschnitt Zach Stroman für das 6:0. Die weiteren vier Punkte kamen im fünften und sechsten Inning hinzu. Dabei gelang im fünften Inning auch Mirko Oliczewsky ein Homerun. Stroman und Mirko Oliczewsky waren mit zwei Hits auch in dieser Hinsicht die erfolgreichsten Batter. Als Starting Pitcher bot der Kanadier Sam Belisle-Springer wie schon beim 6:0 in Dortmund erneut eine glänzende Vorstellung. Ihm gelangen in den sechs Innings acht Strikeouts. Er ließ nur vier Hits und einen Walk zu.

Maik Oliczewsky
Rickert Koch

„Unsere Mannschaft mit einigen sehr erfahrenen und einigen noch sehr jungen Spielern wächst immer besser zusammen. Wichtig ist, dass unsere jungen Talente nicht spielen, weil sie jung sind, sondern weil sie gute Baseballspieler sind. Sie wissen, dass wir ihnen vertrauen, und spielen dementsprechend mit Mut und Selbstvertrauen“, sagte David Wohlgemuth.

Actionfotos: Markus Tischler

Porträtfotos: Sebastian Reinhardt

 

Stealers im Home-Opener gegen Solingen mit Zuschauern

Nach zwei Doppel-Spieltagen auf fremden Plätzen bestreiten die Hamburg Stealers an diesem Sonnabend (12 und 15.30 Uhr) ihre ersten beiden Heimspiele in der verspätet begonnenen und dementsprechend verkürzten Saison der Baseball-Bundesliga Nord. Gegner werden im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf die Solingen Alligators sein. Der Deutsche Meister von 2014 gehört seit etlichen Jahren zu den besten Teams der Bundesliga Nord.

Diesmal werden die Matches ein Aufeinandertreffen zweier punktgleicher Teams (je 2:2 Siege) sein. Während sich die Stealers am vergangenen Sonnabend mit zwei Erfolgen bei den Dortmund Wanderers für die zum Auftakt erlittenen Niederlagen in Dohren rehabilitierten, kamen die Alligators bisher jeweils zu einem Split in Dortmund (2:1 und 8:4) und gegen die Paderborn Untouchables (5:4 und 2:7).  Vor allem die Tatsache, dass die Stealers bei ihren Spielen in Dortmund erfolgreicher waren, macht ihnen Mut, auch gegen Solingen etwas erreichen zu können. „Die Alligators sind eine sehr gute und vor allem erfahrene Mannschaft. Dennoch ist unser Ziel, eines der beiden Matches zu gewinnen“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

Simon Bäumer geht nach Florida Foto: Markus Tischler

Dabei kann der Cheftrainer wieder die beiden erfahrenen Infielder Brehan Murphy und Henry Guerra, die zuletzt fehlten, einsetzen. Dagegen ist Junioren-Nationalspieler Simon Bäumer vorerst nicht mehr dabei. Der Pitcher und starke Schlagmann wird von der kommenden Woche an auf einem College in Florida studieren und Baseball spielen. An den beiden vergangenen Wochenenden hatte er jeweils im ersten Spiel als Starting Pitcher fungiert und sich gleichzeitig mit wichtigen Hits (erfolgreiche Schlagversuche) in Szene gesetzt.

Die beiden Bundesliga-Heimspiele der Stealers gegen Solingen können aufgrund einer Sondergenehmigung der Hansestadt im Ballpark am Langenhorst stattfinden. Zudem ist auch unter strengen Auflagen eine limitierte Zahl an Zuschauern zugelassen. Im ersten Spiel beträgt die Obergrenze 200 Zuschauer, die jeweils einen Platz zugewiesen bekommen. Bei diesem Spiel werden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Für das zweite, erfahrungsgemäß weniger gut besuchte Spiel hat sich der Stealers-Vorstand für die alternative Variante entschieden, nur 100 Zuschauer, aber den Verkauf von Bier und Biermischgetränken zuzulassen. Zwischen beiden Spielen müssen alle Zuschauer den Ballpark komplett verlassen, ehe der Eingang wieder öffnet. Der Eintritt kostet je Spiel 5 Euro. „Wir möchten alle Baseball-Fans um Verständnis bitten und appellieren, die geltenden, coronabedingten Regeln zu akzeptieren und ausnahmslos zu beachten“, sagt Sven Huhnholz, der 1. Vorsitzende der Hamburg Stealers.

Porträtfoto: Sebastian Reinhardt

Stealers II gewinnen in Berlin

Am Sonntag spielte unsere 2. Manschaft bei den Berlin Sluggers. Etwas ersatzgeschwächt reiste das Team nach Berlin, weil unter anderem Yannik Derstappen und Timo Harder bei der U18-Nationalmannschaft waren. Hinzu kamen ein zwei kurzfristige Ausfälle, weil die Spiele der 1. Mannschaft am Tag zuvor in Dortmund sehr kräftezehrend waren.

Benny Nikolmann

Der Starter Benny Nikolmann hatte zwar am Anfang ein paar Probelme, dennoch konnte er die Sluggers‘ Offensive kurz halten und gab nur zwei Runs in fünf Innings ab. Marvin Kilic löste Benny ab und warf soverän das Spiel zu Ende. Die Stealers konnten in sieben Innings neun Punkte erzielen und das bei zehn Hits. Lucas Oppermann überzeugte mit drei Hits, und dank der guten Defensive (O Errors) konnten die Stealers das dritte Saisonspiel in Folge für sich entscheiden – Endstand 9:4.

Michael Kujoth

Im zweiten Spiel fing Michael Kujoth für die Hamburg Stealers an. Er warf ein gutes Spiel, obwohl die Sluggers immer wieder auf Base kamen und die Bälle auch teilweise sehr gut trafen. Kujoth warf sechs Innings und gab dabei acht Punkte ab. Im siebten Inning übernahm Tönnies Pape, der an diesem Wochenende sehr gut Shortstop gespielt hat. Pape fand die Zone leider nicht so gut, und mit der einen oder anderen Unkozentriertheit konnten die Sluggers vier Punkte erzielen und somit das Spiel 12:11 für sich entscheiden. Die Stealers konnten bis dahin viele Hits erzielen und immer wieder durch gutes Small Ball den Runner nach vorne schieben.

David Wohlgemuth

Trotz der ärgerlichen Niederlage gab sich Headcoach David Wohlgemuth sehr zufrieden: „Ich finde die Jungs haben ein super Job gemacht. Viele hatten auch schon gestern gespielt und haben bis zur letzten Sekunde Vollgas gegeben. Wir hatten dieses Wochenende einige Ausfälle, und somit waren die Leistungen völlig in Ordnung. Wenn mich nicht alles täuscht, werden wir noch das zweite Spiel man „grünen Tisch“ gewinnen.“ Während der Corona Pandemie darf man nur 14 Spieler am Tag einsetzen, und der Coach ist sich ziemlich sicher, dass die Sluggers deutlich mehr Spieler eingesetzt haben. „Mal gucken wie der DBV entscheidet. Aber unabhängig von der Niederlage oder nicht, ich bin stolz auf unsere Teams an diesem Wochenende.“ ergänzte Wohlgemuth.

Am Sonntag spielt die 2. Herren gegen die Kiel Seahawks.

Stealers feiern Doppelsieg in Dortmund

Die Hamburg Stealers haben in der Baseball-Bundesliga am zweiten Doppelspieltag ihre ersten beiden Saisonsiege gefeiert. Bei den Dortmund Wanderers kam das Team von Headcoach David Wohlgemuth zu einem hart erkämpften und erst im letzten Inning sichergestellten 8:5-Erfolg. Das zweite Spiel im Dortmunder Hoeschpark entschieden die Stealers mit 6:0 souverän für sich, wobei Pitcher Sam Belisle-Springer eine herausragende Leistung bot und sich mit einem eher seltenen Shutout (Sieg ohne Gegenpunkt) belohnte.

Simon Bäumer Foto: Markus Tischler

Im ersten Match lagen die Stealers bis zum Beginn des siebten und letzten Innings noch mit 3:5 im Rückstand, ehe die Offensive gerade noch rechtzeitig richtig in Fahrt kam und nicht weniger als fünf Runs zur 8:5-Führung erzielte. Da die Wanderers bei ihren letzten Schlagversuchen darauf keine Antwort mehr fanden, fuhren die Stealers ihren ersten Saisonsieg ein. Offensiv sorgte der für diese Saison reaktivierte Mirko Oliczewsky mit einem Homerun für das Highlight aus Hamburger Sicht. Simon Bäumer gelangen gleich zwei Hits, darunter ein Double.

Sam Belisle-Springer

„Wir haben in diesem Spiel eine tolle Moral gezeigt und bis zum letzten Pitch alles gegeben. Ich bin sehr stolz auf diese junge Mannschaft, in der Zach Stroman mit seinen 24 Jahren der älteste Spieler im Infield war“, sagte Headcoach David Wohlgemuth.

Zach Stromann Foto: Markus Tischler

Die zweite Partie wurde stark vom neuen Stealers-Pitcher Sam Belisle-Springer geprägt, der in den sieben Innings insgesamt nur drei Hits abgab und lediglich einen Walk zuließ. Gleich neun Dortmunder Schlagmänner schickte er per Strikeout zurück auf die Bank. Dazu kam der Kanadier mit der geringen Zahl von 84 Würfen im gesamten Spiel aus. In der Offensive setzte Zach Stroman mit einem Two-Run-Homerun im siebten Inning sowie einem weiteren Hit eine Duftmarke.

Mirko Oliczewsky

Ebenfalls auf zwei Hits kamen Maik Oliczewsky und Tönnies Pape. „Wir haben zwar souverän gewonnen, aber in unserer Offense noch zu viele Spieler auf den Bases gelassen. Daran müssen wir arbeiten. Insgesamt aber waren es zwei wichtige Siege für uns“, sagte David Wohlgemuth.

Tönnies Pape

Am kommenden Sonnabend (12 und 15.30 Uhr) stehen für die Hamburg Stealers die ersten Heimspiele der verkürzten Bundesligasaison auf dem Programm. Im Ballpark am Langenhorst in Hamburg treffen die Hamburger dann auf die Solingen Alligators. Diese haben ebenso wie die Stealers jetzt 2:2 Siege auf dem Konto.

Porträtfotos: Sebastian Reinhardt

Stealers mit jungem Team bei Wiederaufsteiger Dortmund

Die Hamburg Stealers streben in ihren beiden Auswärtsspielen an diesem Sonnabend (14 und 17.30 Uhr) bei den Dortmund Wanderers ihren ersten Sieg in dieser Saison in der Baseball-Bundesliga Nord an. Allerdings muss das Team von Headcoach David Wohlgemuth auf seinen erfahrenen Infielder und Kapitän Brehan Murphy verzichten. Ebenfalls nicht dabei sein kann Talent Yannik Derstappen, der sich beim einwöchigen Lehrgang der deutschen U-18-Nationalmannschaft in Regensburg aufhält.

 „Mit Ausnahme von Zach Stroman wird bei den Spielen in Dortmund keiner unserer Infielder älter als 20 Jahre sein“, sagt David Wohlgemuth. Dennoch ist er zuversichtlich, dass sein Team zumindest eines der beiden Spiele im Dortmunder Hoeschpark für sich entscheidet. Den Wanderers war nach ihrem überraschenden Abstieg am Ende der Saison 2018 vor einem Jahr die Rückkehr in die höchste Spielklasse gelungen. Zum Auftakt der verspätet begonnenen Saison hatten sie gegen die favorisierten Solingen Alligators vor einer Woche das zweite der beiden Spiele mit 8:4 gewonnen und auch im ersten Match beim knappen 1:2 eine starke Leistung gezeigt.

„Wir haben in der Woche gut trainiert, sind daher zuversichtlich, haben aber auch Respekt vor den Dortmundern“, sagt Wohlgemuth.

Foto: Markus Tischler

Stealers gewinnen Stadtduell

Am Sonntag, dem 9. August, hieß es endlich wieder „Play Ball“ am Langenhorst. Die zweite Mannschaft der Hamburg Stealers empfing die Hamburg Knights zum Season Opener der 2. Bundesliga Nord. Vor den knapp 100 Zuschauern warf Yannik Derstappen den ersten Pitch um 14 Uhr. Die Knights konnten trotz vielen Strikes und einem schönen Double Play in Führung gehen, weil die Stealers erst im zweiten Inning punkten konnten. Der Pitcher der Knights hatte einige Kontrollprobleme und dank schönen Hits von Lucas Oppermann, Tönnies Pape und Marc Harder führten die Stealers nach dem zweiten Inning 7:1.

Dank gutem Pitching, sehr guter Defensive und einigen weiteren Hits konnten die Stealers ihre Führung auf 13:3 ausbauen und somit den ersten Saisonsieg feiern. „Yannik hat super geworfen und gezeigt, warum er zum erweiterten Kreis der U18-Nationalmannschaft gehört.“ resümierte Co-Trainer Martin Schulze nach dem ersten Spiel.

Im zweiten Spiel fing Timo Harder als Pitcher für die Hamburg Stealers an. Timo warf vier Innings für die Stealers und konnte dabei fünf Strike Outs verbuchen. In den Innings fünf und sechs stand Ben von der Thüsen auf Mound und konnte das „Shout Out“ (kein Punkt zugelassen) perfekt machen. In der Offensive konnten die Stealers immer wieder Nadelstiche setzen, und somit stand es nach fünf Innings 8:0.

Im sechsten Inning wollten die Stealers das Spiel bestmöglich früher beenden und das gelang der jungen Mannschaft mit einem krachenden Home Run von Mirko Oliczewski, zum 12:0.

Headcoach David Wohlgemuth war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben heute 25 Punkte gemacht und uns ist kein Error passiert. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft, aber wir müssen weiterhin Gas geben, damit wir lernen konstanter zu werden.“

Neben Mirko Oliczewski (Studium in Jena) feierte auch Jan Jary Goetze sein Comeback im blauen Trikot. Willkommen zurück in der Stealers-Familie.

Am 16. August ist die zweite Mannschaft zu Gast bei den Berlin Sluggers.

Stealers verpassen Split beim Nordrivalen Dohren

Zum Auftakt der Saison in der Baseball-Bundesliga mussten sich die Hamburg Stealers am Sonnabend beim Nordrivalen Dohren Wild Farmers aus dem Landkreis Harburg in beiden Spielen geschlagen geben. Im ersten Match gab es ein klares 0:11. Die Partie war aufgrund der Ten-Run-Rule, die in dieser verkürzten Saison bei Doubleheadern (zwei Spiele an einem Tag) bereits zwei Innings früher als gewohnt angewendet wird, bereits nach fünf Innings beendet. Wesentlich spannender verlief das zweite Spiel, das die Hamburger nach zweimaliger Führung erst spät aus der Hand gaben und 3:4 verloren.

Zach Stroman Foto: Markus Tischler
Simon Bäumer Foto: Markus Tischler

Im ersten Spiel musste Simon Bäumer als Starting Pitcher der Stealers in den ersten beiden Innings sechs Runs gegen sich hinnehmen. Dem Junioren-Nationalspieler gelangen aber auch drei Strikeouts sowie als Schlagmann ein Double. Er wurde auf dem Wurfhügel von Marvin Kilic abgelöst, der in der Folge bei ebenfalls drei Strikeouts fünf weitere Runs hinnehmen musste. In der insgesamt schwachen Offensive der Stealers kam neben Bäumer nur noch Marc Harder zu einem Hit (erfolgreicher Schlagversuch).

„Unsere junge Mannschaft musste etwas Lehrgeld bezahlen. Im ersten Spiel haben uns zwei schlechte Innings das Match gekostet. Wir haben zu viele Walks zugelassen, dazu kamen die beiden Homeruns von Dohrens Topmann Edvardas Matusevicius“, sagte David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

Timo Luca Harder Foto: Markus Tischler

Im anschließenden zweiten Match zeigten sich die Stealers von einer besseren Seite und gingen im zweiten der sieben Innings mit 2:0 in Führung. Nach dem Ausgleich zum 2:2 im vierten Spielabschnitt antworteten die Hamburger mit dem Run zur 3:2-Führung. Diese konnten sie aber nicht bis zum Ende halten, sondern kassierten im sechsten Spielabschnitt zwei weitere Runs gegen sich und verloren das Match noch mit 3:4. Henry Guerra mit einem Double, sowie Maik Oliczewsky, Marvin Kilic und erneut Simon Bäumer gelangen die vier Hits für die Stealers. Als Pitcher bot Neuzugang Sam Belisle-Springer mit zehn Strikeouts eine gutes Debüt, konnte die zweite Niederlage des Tages aber nicht verhindern. „Sam hat super geworfen, aber wir hätten deutlich mehr Runs erzielen müssen“, sagte David Wohlgemuth.

Am kommenden Sonnabend (14 und 17.30 Uhr) treten die Stealers beim Aufsteiger Dortmund Wanderers an, der überraschend eines seiner beiden Spiele gegen die favorisierten Solingen Alligators gewann. Am 22. August (12 und 15.30 Uhr) bestreiten die Stealers im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf gegen Solingen ihre ersten Heimspiele der Saison.

Porträtfotos: Sebastian Reinhardt

Stealers starten in die verkürzte Saison der Baseball-Bundesliga

Mit zwei Auswärtsspielen bei den Dohren Wild Farmers starten die Bundesliga-Baseballer der Hamburg Stealers an diesem Sonnabend (12 und 15.30 Uhr) in die auf sieben Spieltage verkürzte Saison der Baseball-Bundesliga Nord. Das Hamburger Team von Headcoach David Wohlgemuth kann dabei auf seine Zugänge Sam Belisle-Springer (Pitcher) und Zach Stroman (Infielder) setzen. Zudem gibt Infielder Jerome Rousseau ebenso sein Comeback wie Outfielder Mirko Oliczewski.

Aufgrund der Coronakrise und der daraus resultierenden Beschränkungen war der ursprünglich für April vorgesehene Saisonstart um rund vier Monate verlegt werden. Aus diesem Grunde sind immer nur jeweils zwei Spiele an einem Ort gegen jeden der sieben Gegner vorgesehen. Als Tabellenfünfter der Vorsaison stehen für die Stealers vier Auswärts- und drei Heimspieltage auf dem Plan. Die ersten beiden Heimmatches im Ballpark am Langenhorst in Hamburg Niendorf sind für den 22. August (12 und 15.30 Uhr) gegen die Solingen Alligators vorgesehen.

Die beiden erstplatzierten Teams der Nord- und Südgruppe bestreiten im Anschluss an die Punktspiele die Halbfinals. Die Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft sind für den 17./18. Oktober vorgesehen. Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben.

„Wir haben in den vergangenen Wochen mit den zur Verfügung stehenden Spielern gut trainiert und sind zuversichtlich, in der Liga eine gute Rolle zu spielen. Vor allem für unsere vielen jungen und talentierten Spieler ist es gut, dass sie jetzt wieder Spiele mit echtem Wettkampfcharakter bestreiten können, um weiter Erfahrung zu sammeln“, sagt David Wohlgemuth. Aufgrund der aktuell gültigen Reisebeschränkungen werden praktisch alle Teams weniger Importspieler als bisher gewohnt im Kader haben.

Stealers verstärken sich mit Sam Belisle-Springer und gratulieren Darren Lauer zum Nachwuchs

Die Hamburg Stealers haben sich für die am 8. August beginnende Saison in der Baseball-Bundesliga mit Pitcher Sam Belisle-Springer verstärkt. Der 25 Jahre alte Kanadier ist als Starting Pitcher für das jeweils zweite Match eines Spieltages vorgesehen. Der Rechtshänder spielte in der vergangenen Saison für die Wesseling Vermins. „Obwohl der Aufsteiger am Ende den Klassenerhalt nicht erreichte, hat Sam in vielen Spielen eine gute Leistung für Wesseling gezeigt und viele Strikeouts geworfen. Sein Fastball wurde mit 90 Meilen pro Stunde gemessen. Einen so schnellen Wurf sieht man in der Bundesliga nicht allzu häufig“, sagt David Wohlgemuth, der Head Coach der Hamburg Stealers. Belisle-Springer soll vorallem im Nachwuchstraining der ElbAkademie als Coach mitwirken sowie die jungen Pitcher im Team der Stealers mit wichtigen Tipps unterstützen und weiterentwickeln. „Es ist geplant, dass Sam auch über den Winter hierbleibt und weiter als Trainer aktiv ist“, sagt Wohlgemuth.

Sam Belisle-Springer ersetzt als Starting Pitcher den US-Amerikaner Darren Lauer, dem die Stealers ganz herzlich zu seinem Nachwuchs, der vor kurzem in den USA zur Welt gekommen ist, gratulieren. Aufgrund seiner frischen familiären Verpflichtungen musste Lauer seine Zusage, auch in dieser Saison für die Stealers zu spielen, wieder zurückziehen. „Wir freuen uns sehr mit Darren über sein Glück und wünschen ihm und seiner jungen Familie alles Gute. Er ist bei den Stealers jederzeit wieder, wenn es seine und die allgemeine Situation erlauben, herzlich willkommen“, sagt David Wohlgemuth.

Die Stealers starten am Sonnabend, dem 8. August (12 und 15.30 Uhr) mit den Auswärtsspielen beim Nordrivalen Dohren Wild Farmers (Landkreis Harburg) in die verkürzte Bundesligasaison, in der es gegen jeden Gegner nur einen Doppelspieltag gibt. Als Heimspiele sind die Doubleheader gegen die Solingen Alligators (22. August), die Paderborn Untouchables (5. September) und Berlin Flamingos (20. September) vorgesehen, sofern bis dahin die entsprechenden behördlichen Genehmigungen vorliegen.

Probetraining wieder möglich …

Liebe Mitglieder, Trainer,  Fans, Stealers, wochenlang war es ein trauriges Bild, bei schönstem Wetter die Baseballanlage am Langenhorst menschenleer sehen zu müssen. Die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus machten nicht nur die Spiele in allen Ligen unmöglich, sondern untersagten auch das Training der Mannschaften im Ballpark. Doch inzwischen hat sich dank der Lockerungen etwas getan, die Tristesse konnte nach und nach zumindest zum Teil überwunden werden. Seit dem vergangenen Wochenende befinden sich jetzt alle Teams der Hamburg Stealers wieder im Training, also von den T-Ballern bis hoch zur Bundesliga-Mannschaft.

Zudem können wir es jetzt auch wieder erlauben, dass Spieler, die noch nicht den Stealers angehören, ein Probetraining in einem unserer Teams zu absolvieren.

Unterdessen hat der Vorstand der Stealers entschieden, an einem Bundesliga-Spielbetrieb in diesem Jahr, sofern er behördlich erlaubt wird, teilzunehmen. Bei der Umfrage durch den DBV unter allen Bundesliga-Clubs haben sich die Vertreter der Stealers ihr Interesse angemeldet, in einer zweigleisig ausgetragenen Liga (Nord und Süd) in der Nordgruppe zu spielen. Sollte es hingegen, etwa aufgrund geringer Meldezahlen, nur zu einer eingleisigen, also bundesweiten Liga kommen, werden die Stealers wegen der noch einmal deutlich höheren Reise- und Übernachtungskosten auf eine Teilnahme verzichten. In der Bundesliga Nord würden die Stealers auch dann antreten, wenn keine Zuschauer erlaubt sein sollten. Die Heimspiele sollen in jedem Fall wieder über Stealers TV gestreamt werden. Bitte bleibt gesund! Euer Vorstand, Sven Huhnholz, Chris Boldt und Marcus Schulz

Aussetzung des DBV-Spielbetriebes

„Der DBV hat beschlossen, dass der Spielbetrieb in den DBV-Ligen bis einschließlich 3. Mai 2020 ausgesetzt wird. Dies soll es den Vereinen ermöglichen bei einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs Mitte/Ende April noch eine gewisse Vorbereitungszeit im Vorfeld des Saisonstarts zu haben. Der DBV wird die Situation in den kommenden Wochen weiter bewerten und analysieren. Sollten eventuell weitere Verschiebungen notwendig sein, werden wir hierüber rechtzeitig im Vorfeld informieren.“

Weitere Informationen: Aussetzung des DBV-Spielbetriebes

 

Sportbetrieb eingestellt

Liebe Mitglieder, liebe Trainer, liebe Fans,

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus hat der Senat zusätzliche weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. Dazu zählt auch die vollständige Unterbindung des Sportbetriebes in und auf allen öffentlichen und privaten Sportstätten sowie Fitnessstudios und vergleichbaren Einrichtungen.

Dazu unser 1. Vorsitzende, Sven Huhnholz: „Die öffentlichen Plätze (Baseballplatz Langenhorst und der Vogt-Cordes-Damm) sind gesperrt – es findet kein Training statt! Wir werden als Amateurverein – aufgrund unserer gesellschaftlichen Verantwortung – vorerst auch keine Ausnahmeregelung beim Sportamt beantragen. Der Start des Spielbetriebes ist auf unbestimmte Zeit verschoben.“  Über eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und der Veranstaltungen werden wir informieren!

Sportsenator Andy Grote: „Die Corona-Ausbreitung stellt unser Gemeinwesen vor große Herausforderungen. Dem Ziel, die Ausbreitung einzudämmen und zu verlangsamen, müssen sich alle anderen Interessen – auch die des Sports – unterordnen. Ich bin mir bewusst, dass die Unterbrechung des Sportbetriebs eine tiefe Zäsur darstellt. Der gesamte Senat weiß um die Auswirkungen dieser Entscheidung und hat sie sich dementsprechend nicht leicht gemacht. Niemand will die jetzt beschlossenen unvermeidlichen Einschränkungen für den Sport in Hamburg länger aufrechterhalten als zwingend nötig. Gleichzeitig ist derzeit nicht seriös und belastbar einzuschätzen, wie lange die Maßnahmen andauern werden. Sie werden nicht länger, aber auch nicht kürzer in Kraft bleiben, als die Lage das erfordert. Auf eine Verlängerung aller Einschränkungen über den 30. April hinaus sollten sich alle einstellen.“ (Quelle: www.hamburg.de)

Aktuelle Informationen jederzeit auf: https://www.hamburg.de/coronavirus

Nino Kruhek schließt sich den Stealers an

Die Hamburg Stealers können in der diesjährigen Saison der Baseball-Bundesliga auch auf die sportlichen Dienste von Nino Kruhek setzen. Der 23 Jahre alte Pitcher und Infielder kommt von den ETV Hamburg Knights, für die er in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga aktiv war. Der Rechtshänder Kruhek ist zudem kroatischer Nationalspieler. „Nino ist ein talentierter Spieler, der bereit ist, sehr hart an sich zu arbeiten. Das haben die ersten Trainingseinheiten bei uns schon gezeigt. Auch wenn seine reinen Statistiken in der 2. Bundesliga nicht herausragend waren, denke ich, dass er viel Potenzial besitzt. Nino ist erst einmal für unsere zweite Herren-Mannschaft in der 2. Bundesliga eingeplant, ich habe aber die  Hoffnung, dass er uns im Laufe des Jahres auch in der 1. Bundesliga helfen kann“, sagt David Wohlgemuth, der Headcoach der Hamburg Stealers.

Die Hamburg Stealers starten nach derzeitig gültigem Stand am 11. und 12. April mit zwei Auswärtsspielen beim deutschen Vize-Meister Bonn Capitals in die neue Bundesligasaison. Die ersten Heimspiele finden am 9. Mai gegen die Solingen Alligators statt.

Interview mit Nino Kruhek

1: When did you start playing baseball?
I started playing baseball 15 years ago, in a school baseball league.

2: What teams have you played for?
I played for the Vindi-iso baseball school, then for the Vindija Varazdin baseball club, then the Hamburg Knights, in 2011 I was invited to the Croatian cadet team and then moved to senior team.

3: Last year you played for the Hamburg Knights. What do you like about Hamburg?
Yes, last season I played for the German club for the first time, it was a great experience, great people, and that brought me back to Hamburg.

4: How do you feel about playing for the Hamburg Stealers in 2020?
Playing for the Hamburg Stealers I think I can grow on a plaxing and mental level. Hamburg Stealers are a team with a lot of young talents and excellent coaching work.

5: What are your goals for the next season? And what are your goals off the field?
The goals for next season are for me to help the team, but also to grow as a player. I think this team has a lot of potential, and I hope it will win the championship and show how much this team can compete in Bundesliga.

Neu an der First Base: Zach Stromann

Rund sieben Wochen vor dem Start in die neue Saison der Baseball-Bundesliga Nord haben sich die Hamburg Stealers mit einem weiteren leistungsstarken Spieler verstärkt. Der 24 Jahre alte Brite Zach Stromann hat sich zu einem Wechsel zum Team von Headcoach David Wohlgemuth entschieden. „Mit Zach bekommen wir einen kräftigen Linkshänder in unsere Line-up. Zach hatte sich bei uns beworben, und nachdem ich sehr viel positives Feedback von seinen britischen Nationalmannschaftstrainern erhalten habe, wollten wir ihn auch unbedingt zu uns holen“, sagt Wohlgemuth zum jüngsten Neuzugang der Stealers. Zach Stromann kann in der Defensive vor allem als Firstbaseman, aber auch auf einer der drei Outfield-Positionen eingesetzt werden. „Wenn alles nach Plan läuft, wird Zach direkt nach dem Qualifikationsturnier zur World Baseball Classics in Arizona nach Hamburg kommen und daher perfekt auf die neue Saison vorbereitet sein“, sagt Wohlgemuth weiter.

Zach Stromann begann im Alter von vier Jahren mit dem Baseballsport, schloss sich mit zehn Jahren den London Mets an und spielte für die Nationalteams Großbritanniens an, seit er 14 Jahre alt war. „Ich kenne viele Spieler, die schon für die Stealers gespielt haben und mir nur gute Dinge über den Club berichtet haben. Ich freue mich sehr darauf, in diesem Jahr in einer der stärksten Ligen Europas spielen zu können“, sagte Zach Stromann, der 1,93 Meter groß ist.

Zwischen 2015 und 2019 war Stromann in den USA für die Teams des Waubonsee Community College in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) und der St. Ambrose University in Davonport (US-Bundesstaat Iowa) erfolgreich aktiv. Jeweils im Sommer kehrte er nach London zurück und nutzte die vorlesungsfreie Zeit, um wieder für seinen Heimatclub London Mets zu spielen. „Ich freue mich sehr darauf, den Stealers dabei zu helfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen, und gleichzeitig neue Erfahrungen zu sammeln. Zudem möchte ich mithelfen, die Nachwuchsspieler der Stealers zu coachen“, sagt Stromann.

Die Hamburg Stealers starten am 11. und 12. April mit zwei Auswärtsspielen beim deutschen Vize-Meister Bonn Capitals in die neue Bundesligasaison. Die ersten Heimspiele finden am 9. Mai gegen die Solingen Alligators statt.

Foto: Zach Stromann

1: When did you start playing baseball?

I started playing baseball with my dad when I was four-years old. I joined the London Mets Youth program as a 10 year-old and I have been a part of the London Mets organization every since, going through all age groups, and have been playing for the London Mets National Baseball League team since I was 16. I have played for a large variety of teams. These include the London Mets, the Texarkana Canes who I played for in the summer of 2014 in Texas. I have been apart of the Great Britain National Team since I was 14 years-old, traveling to Sweden, Czech Republic, South Africa & Florida on tours for GB. I hope to be selected for the Great Britain Senior team to play in the World Baseball Classic in Arizona next month.

2: What teams have you played for?

I arrived at Waubonsee Community College in August 2015, in Chicago Illinois and played on the baseball team there for two years, until May 2017. At the school, we set the team record over two years with a record of 69-33, winning conference titles two years in a row and also going to the NJCAA World Series in 2016. I got a scholarship to go and play for St. Ambrose University for the final two years of my collegiate baseball career where I was the starting first baseman and achieved a .988 fielding percentage over two years. I graduated in December 2019, achieving an undergraduate degree in Communications. During each summer from 2015-2019, I continued to play for my hometown London Mets NBL team, playing in the Confederation of European Baseball qualifier in Sofia, Bulgaria 2018 & Moscow Russia 2019.

3: How do you feel about playing for the Hamburg Stealers in 2020?

I am extremely excited to come and play for the Hamburg Stealers in 2020. I’ve had multiple friends and teammates play for Hamburg and I’ve heard nothing but great things about this club! This is a great opportunity for me to continue my baseball career while expanding my knowledge of Germany, meeting new people and making great memories on and off the field. The Bundesliga is one of the top leagues in Europe and I’m excited to play in such a competitive environment, fighting every day to win the league for the Hamburg Stealers.

4: What are your goals for the next season? And what are your goals off the field?

As for goals on the field, I will only worry about the things that I can control, which is to give the best effort and attitude for my team, and I know that my teammates will do the same which is why we will finish at the top of the Bundesliga this season. Off the field, I would like to make new memories, meeting new people and also helping to coach the lower age groups.

5: Have you ever been to Germany/Europe?

Yes, I’ve been to Germany once before when I was younger and I really enjoyed it! I’ve been to 14 different countries in Europe, while also traveling to South Africa and America. My parents are born and raised in Indiana, USA and I have traveled to America every year of my whole life. I am a die-hard Chicago White Sox fan.