HSV Stealers IV mit zwei Siegen gegen Angstgegner aus Niendorf 16:10 25:9 (4.)
Geschrieben von: Tobi Bott   
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 08:16 Uhr

Wie immer gut gelaunt traf sich die Verbandsligatruppe der HSV Stealers schon sehr früh am Sonntag, um den Baseballplatz der Hamburg Dodgers für ihr Heimspiel herzurichten. Allerdings machten die ebenso anwesenden Fußballer einen Strich durch die Rechnung und so ging es kurzentschlossen zum Steinwiesenweg, wo die Spiele dann letztendlich ausgetragen wurden. Gleich zwei Altmeister des Hamburger Baseballs feierten an diesem Double Header ihr Comeback und wurden auch gleich auf Schlüsselpostionen eingesetzt. Die Altdiebe freuen sich über die Rückkehr von den beiden Ex-Nationalspielern Ole Drews (Arbeitspause) und Patrick Schoenke (Babypause).

 

Spiel 1:

Die Dodgers und die Stealers begannen solide und so blieb das erste Siel über die gesamte Spielzeit spannend bis die HSVer im sechsten Inning davonziehen konnten. Ein großer Dank geht an Florian Lenger, der bis ins fünfte Inning hinein einen ordentlichen Job in der Pitcherkuhle machte. Über die gesamte Spielzeit hinweg haderten die Werfer beider Teams mit der Strikezone des Unparteiischen. Die Highlights des Spiels waren zwei Fast-Homeruns von Höfti und KmasterK und ein 3-Run-Homerun von Omar. Das Spiel endete letztendlich hochverdient mit 16:10 nach sieben Innings.

Spiel 2:

Im zweiten Spiel übernahm Jäckel, das Pitching-As der Stealers die Aufgabe, den Ball an den Niendorfern vorbeizuwerfen, was ihm trotz tiefer Kuhle gewohnt gut gelang. Das Spiel blieb bis ins dritte Inning sehr spannend, bevor die Altstars des HSV deutlich davonziehen konnten. Die Highlights des Spiels waren das erste Aus durch die Hamburg Dodgers, die den pfeilschnellen und von der ersten Base kommenden Drews nach einem Double von Omar mit zwei perfekten Würfen über hundert Meter ausmachen konnten (großes Kino!) und eine Große Salami von dem jungen Maik Oliczewsky. Das Spiel gewannen die Diebe mit 25:9 nach vier Innings.

Resümee:

Der Coach der Stealers war nach dem Spiel mit der Gesamtleistung seines Teams sehr zufrieden, wenn man von den Fehlern in der Defensive einmal absieht. Über die Offensive seiner Mannschaft war der Coach begeistert. 32 Hits sind eine respektable Leistung. Patrick (5 für 6; 2 Doubles) und Omar (6 für 9 der über die beiden Spiele einen sehr seltenen Cycle schlagen konnte) waren die wohl besten Schlagmänner der Stealers, wobei an diesem Spieltag die gesamte Offensive ein dickes Lob verdient hat. Nach dem Spiel wurde dann noch gemeinsam das eine oder andere Bier getrunken, bevor jeder für sich rechtzeitig zum Deutschlandspiel geduscht vor dem Fernseher saß.

 
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