| HSV Stealers punkten gegen Tabellenführer Solingen 3:17 4:3 |
| Sonntag, den 20. Mai 2012 um 07:36 Uhr |
Zwei völlig unterschiedliche Spiele sahen die Zuschauer am Sonnabend (19. Mai) im Hamburger Ballpark am Langenhorst beim Gastspiel des bisherigen Tabellenführers Solingen Alligators bei den HSV Stealers. Waren die Stealers in der ersten der beiden Partien beim 3:17 insgesamt chancenlos, so boten die Hanseaten im zweiten Spiel - motiviert durch den erneut überragenden Auftritt ihres US-Pitchers Antonio Peraza - eine begeisternde Vorstellung und sicherten sich letztlich mit 4:3 verdient den Sieg gegen den hohen und mit Nationalspielern gespickten Favoriten. Nur eine Woche nach dem 3:1 beim deutschen Vize-Meister Paderborn Untouchables gelang den HSV Stealers vor allem dank ihres Zugangs Peraza (22) damit schon wieder eine handfeste Überraschung. „Mit ,Toni' als Pitcher müssen wir uns vor keinem Team in Deutschland verstecken. Es freut mich sehr, wie sich durch seine Leistung auch die anderen Spieler sogar gegen einen übermächtig scheinenden Gegner viel zutrauen und ihr Potenzial abrufen. Er zieht einfach alle anderen mit", sagte Head Coach Jens Hawlitzky nach dem zweiten Spiel. „Es zeugt erneut von unserer tollen Moral, dass wir nach den Fehlern und Unzulänglichkeiten im ersten Spiel und dem daraus resultierenden herben Ergebnisses in der zweiten Partie ganz anders aufgetreten sind und konstant gut gespielt haben", sagte er weiter.In der Tabelle fielen die HSV Stealers durch den „Split" zwar mit nun 7:8 Siegen von Platz vier auf Rang fünf zurück, da die Dortmund Wanderers (8:8 Siege) ihre beiden Spiele beim abgeschlagenen Schlusslicht Berlin Sluggers klar gewannen, haben aber dennoch in den kommenden Wochen alle Möglichkeiten, den vierten Platz zurückzuerobern und wie erhofft die Play-offs zu erreichen. Am Ende werden voraussichtlich die vier direkten Duelle mit den Dortmundern (am 30. Juni in Hamburg und am 7. Juli in Dortmund) die Entscheidung über den begehrten Platz vier bringen. Spiel 1: Spiel 2: Nach dem spielfreien Pfingstwochenende werden die HSV Stealers am 2. Juni (13 und 15.30 Uhr) gegen den Tabellendritten Bonn Capitals antreten. Nach den beiden Niederlagen im Hinspiel im April sind die Hamburger nach ihren „Splits" gegen die Top-Teams Paderborn und Solingen nun noch optimistischer, auch hier einen Erfolg landen zu können. Fotos: Sebastian Reinhardt |

Zwei völlig unterschiedliche Spiele sahen die Zuschauer am Sonnabend (19. Mai) im Hamburger Ballpark am Langenhorst beim Gastspiel des bisherigen Tabellenführers Solingen Alligators bei den HSV Stealers. Waren die Stealers in der ersten der beiden Partien beim 3:17 insgesamt chancenlos, so boten die Hanseaten im zweiten Spiel - motiviert durch den erneut überragenden Auftritt ihres US-Pitchers Antonio Peraza - eine begeisternde Vorstellung und sicherten sich letztlich mit 4:3 verdient den Sieg gegen den hohen und mit Nationalspielern gespickten Favoriten. Nur eine Woche nach dem 3:1 beim deutschen Vize-Meister Paderborn Untouchables gelang den HSV Stealers vor allem dank ihres Zugangs Peraza (22) damit schon wieder eine handfeste Überraschung. „Mit ,Toni' als Pitcher müssen wir uns vor keinem Team in Deutschland verstecken. Es freut mich sehr, wie sich durch seine Leistung auch die anderen Spieler sogar gegen einen übermächtig scheinenden Gegner viel zutrauen und ihr Potenzial abrufen. Er zieht einfach alle anderen mit", sagte Head Coach Jens Hawlitzky nach dem zweiten Spiel. „Es zeugt erneut von unserer tollen Moral, dass wir nach den Fehlern und Unzulänglichkeiten im ersten Spiel und dem daraus resultierenden herben Ergebnisses in der zweiten Partie ganz anders aufgetreten sind und konstant gut gespielt haben", sagte er weiter.
Schon nach zwei der neun Innings lagen die HSV Stealers mit 1:5 im Rückstand, woran der Solinger Florian Götze mit seinem Two-Run-Homerun einen wesentlichen Anteil hatte. Erfolgreichster Schlagmann der Alligators war allerdings Dominik Wulf mit insgesamt vier Hits. Nachdem der Hamburger Starting-Pitcher Michael Kujoth in den ersten sechs Innings sechs Punkte (davon fünf earned runs) gegen sich kassiert hatte, löste ihn Marcel Brede ab. Über ihn brach im neunten Inning das Unheil herein, als noch einmal acht Runs kassierte. Am Ende standen gegen ihn elf Punkte (davon sieben earned runs) zu Buche. Mit insgesamt vier Errors trugen auch die Feldspieler der HSV Stealers zur deutlichen Niederlage bei. In der Offensive war der Solo-Homerun von Catcher Eric Krzysiak im siebten Inning zum 2:9 Zwischenstand die spektakulärste Aktion. Mit zwei Doubles profilierte sich auch Mathis Grope.
Zudem schickte er nicht weniger als zwölf Mal einen Solinger Schlagmann per Strikeout auf die Bank zurück – eine herausragende Leistung angesichts der sonst üblichen Schlagstärke der Alligators. Sein Gegenüber Robertson kam in der gesamten Partie nur auf zwei Strikeouts und kassierte im zweiten Inning den Ausgleich zum 2:2. Dabei sorgte Michael Fliedner mit seinem Hit dafür, dass Brent Buffa und Marcel de Vos scoren konnten. Für den dritten Punkt sorgte Mathis Grope, als er einen Fehler der Solinger zur 3:2-Führung nutzte. Nach dem 3:3-Ausgleich von Lars Szameitpreuss war es schließlich im siebten Inning Stealers-Outfielder Brent Buffa, der mit seinem Double daür sorgte, dass Gordon Shaw zum vierten Punkt scoren konnte. Diese Führung ließen sich die HSV Stealers vor allem dank des weiterhin starken Pitchings von Antonio Peraza nicht mehr nehmen.