| HSV Stealers mit Siegteilung gegen Berlin Sluggers 7:8 & 13:3 (8) |
| Geschrieben von: Michael Kujoth |
| Montag, den 05. September 2011 um 09:40 Uhr |
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Am dritten Spieltag der Bundesliga-Playdowns trennten sich Hamburg und Berlin mit einem Split. In der ersten Partie drehten die Sluggers mit vier Runs im fünften Inning das Spiel zu ihren Gunsten, bevor die Stealers Spiel zwei per Ten-Run-Rule für sich entschieden. Auf Grund eines Parallel-Spiels der U23-Mannschaft der HSV Stealers musste Coach Jens Hawlitzky auf einen Großteil seiner Nachwuchsspieler verzichten. Stattdessen wurden die Begegnungen mit den Sluggers zum Spiel der Veteranen. Thomas Riedner, Stefan Kruse und Marcel Brede teilten sich in der ersten Partie die Innings auf dem Wurfhügel. Über die ersten vier Spielabschnitte erspielten sich die HSVer, unterstützt von einer unsicheren Sluggers-Defensive, eine 5:2-Führung gegen Iwan Galkin, unter anderem durch RBI-Doubles von Riedner und Marcel de Vos. Im fünften Inning verkürzten die Berliner per Fielders Choice und Sacrifice Fly auf 4:5, bevor Ex-Stealer Christian Pfeiffer mit seinem Two-RBI-Single nicht nur den Game-Winning-Hit erzielte, sondern sich zugleich auch den Win als Pitcher sicherte. Im sechsten und achten Spielabschnitt erzielten sowohl die Sluggers, unter anderem per Solo-Homerun von Benjamin Kleiner, als auch die Stealers, jeweils einen weiteren Punkt zum 7:8-Endstand.
Hawlitzky selbst begann die zweite Partie auf der Pitcher-Position und musste in lediglich einem Inning Punkte abgeben, davon aber gleich drei: Steven Wolburg brachte die Sluggers per RBI-Groundout in Front, Starting Pitcher Kellen Kmiecik folgte mit einem Double, um die Führung auf 3:0 zu erhöhen. Auf der Gegenseite hielt Kmiecik die Stealers-Offensive zunächst in Schach, bevor die HSV Baseballer im vierten Spielabschnitt die Partie übernahmen. Mirko Oliczewsky landete dabei den wichtigsten Hit des Spiels: Sein Triple bei voll besetzten Bases verwandelte einen 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung, die die Stealers über den restlichen Spielverlauf nicht mehr abgeben sollten. Drei weitere Runs punkteten im vierten, siebten und achten Inning, um die Partie nach Ten-Run-Rule vorzeitig zu beenden. Ab dem fünften Inning übernahm Justin Staatz für Hawlitzky auf dem Mound und überzeugte ein weiteres Mal mit acht Strikeouts in vier Innings.
Durch die Siegteilung verkürzten die vom direkten Abstieg bedrohten Berliner ihren Abstand zu den Pulheim Gophers, die zeitgleich beide Begegnungen mit den Dohren Wild Farmers verloren. Die HSV Stealers belegen mit jeweils 17 Siegen und Niederlagen weiterhin den ersten Platz der Playdown-Tabelle, mit vier Siegen Vorsprung auf Dohren. Am kommenden Samstag treffen die Hamburger auswärts auf die Gophers. |


